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not at home


23 Uhr.

Draußen ging der letzte Sonnenschein im Frühsommer hinunter und ich lag im Bett und dachte wieder über das allgemeine Leben nach. Versunken starrte ich in die Dunkelheit und fiel in meine verzweifelten Gedanken.

Wo war mein Zuhause? Wo soll es sein, wenn es nicht hier ist, nicht an diesem Platz, nicht da, wo ich lebe, da wo ich schlafe, esse, trinke …?

Ich kannte die Antwort. Und ich hätte sie auch länger kennen können. Nur wollte ich es nicht glauben. Ich weiß, wo mein Zuhause ist.

Bei dir.

Weit entfernt. Du bist nicht hier, das weiß ich auch. Obwohl ich manchmal die Luft umarmen könnte, um endlich spüren zu können, dass du existierst, stundenlang aus dem Fenster schauen könnte, jede Minute an dich denke, jede Sekunde auch nur mir vorstellen könnte, wie du aussiehst, wie du aussehen könntest, wo du gerade bist und was du machst. Wie du dich fühlst.

Dann erscheinen jeden Tag dort die Tränen in meinen Augen. Vermischt mit der Freude, dich kennen zu können und mit der Trauer, dich nie zu sehen.

Was du wohl gerade machst?
Liegst du jetzt auch im Bett und denkst darüber nach?
Denkst du überhaupt an mich?
So oft wie ich an dich?
Kann man so was Liebe nennen?
So etwas, so etwas entferntes, weit entferntes, unmaterielles…
Oft weiß ich dann nicht, was ich tun sollte. Ich habe das Gefühl, dass ich jederzeit zu dir laufen könnte, wenn es meine Gesundheit wollen würde. Ich würde die ganze Zeit bei dir sein. Nie wieder die Augen schließen, um dich aus dem Blick zu verlieren, um dich nicht zu verlieren, dich jederzeit festhalten, damit du dich nicht wieder von mir entfernst…
Wenn es funktionieren würde. Wenn es möglich wäre.

Mein Herz wird mit jedem Tag schwerer. Mit jeder Minute, die für mich verschwendet ist, weil ich dich nicht sehen kann. Mit jeder Sekunde, die ich nicht mit dir verbringen kann.
Du wärst mein Zuhause. Dein Herz wäre mein Zuhause…

Das Misstrauen muss ich in jedem Menschen sehen, wenn ich ihm davon erzähle. Dieses Misstrauen an dieser materiellen Liebe. Ich sehe nur Worte. Ich sehe nur Bilder. Tagelang. Monatelang. Vielleicht ewig.
Sie sprechen alle zu mir, ich würde nie glücklich sein.

Aber wäre ich nie glücklich…, hätte ich dich dann nicht kennen gelernt?




Für alle Fernbeziehungen, Fernfreundschaften und –lieben, die existieren und für alle Menschen, damit sie wissen, dass man jede freie Minute mit anderen Menschen genießen sollte.




(c) resa @ 2005




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